SPD gegen "Altersresisdenz für Wohlhabende"

Veröffentlicht am 10.07.2019 in Ortsverein

Nach dem sich die Gemüter im Stadtparlament in letzter Zeit deutlich beruhigt haben, kehrte man wieder zur Sachdiskussion zurück. So die Meinung der SPD_Fraktion. Erfreuliches Beispielfür diesen Wandel ist die Stadtverordnetenversammlung. Man halte sich nicht mehr mit unnötigen Winkelzügen auf, sondern kümmere sich um Sachthemen und stelle wichtige Weichen. Beim neuen Stadort der Rettungswache könnten die Vorgaben des des Betreibers DRK Mittelhessen voll erfüllt werden. Eine funktionierende Rettungswache müsse jedem Bürger am Herzen liegen. Es sei positiv zu vermerken, dass eine schnelle Entscheidung herbeigeführt und nicht ein unnötig langer Weg durch die Ausschüsse gewählt wurde. Einer zeitnahen Umsetzung steht somit nichts im Weg.

Die SPD-Fraktion hat das Thema seniorengerechtes Wohnen in der Friedrichstraße von Beginn an im Fokus der Planung gesehen. Man wird sich für die Unsetzung des Bürgerwillens einsetzen. Es sind aus den Reihen anderer Fraktionen immer wieder Behauptungen geäußert worden, dass versucht werden soll, den Bürgerentscheid auszuhebeln. Dies ist definitiv nicht das Ziel der SPD. Eine Nutzung der Fläche zur Wohnbebauung steht fest, wobei eine zeitgemäße Bebauung ohnehin eine  barrieerefreie und seniorengerechte Bauweise erfolgen soll. Der SPD ist es wichtig, auf dem vorgesehenen Areal in der Friedrichstraße diese Pläne zu verwirklichen. Dabei ist es wichtig, dass die dort entstehenden Wohnungen für künftige Käufer oder Mieter erschwinglich bleiben. Eine Altersresisdenz für Wohlhabende lehnen wir ab. Eine Bebauung des Spielplatzes ist in den bekannten Plänen nicht vorgesehen, wie es von Anderen geschrieben wird.

Der Ankauf und die Verwertung der Grundstücke Hisserich an der Frankfurter Straße ist unumstritten von städtebaulicher Bedeutung. Bei der aktuellen Haushaltslage und den zahlreichen Projekten in Homberg ist ein Kauf zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht gerechtfertigt.

Zur Windkraft im Gebiet Höingen/Deckenbach (Hessen Forst) besteht zwischen den Fraktionen der Freien Wähler, der CDU und der SPD Konsens. Eine Bebauung mit Windenergieanlagen im Waldgebiet nahe Höingen ist nicht gewollt. Windräder in die4sem Bereich hätten keine energiepolitische Relevanz und bedienten ausschließlich finanzielle Interessen. Der Schaden an Natur und Gesundheit der Bürger wird völlig ausgeblendet.

Der Bau des Industrie- und Gewerbegebiets ist aktuell ein Kernpunkt und wird von der SPD befürwortet. Hier sollen neue Arbeitsplätze geschaffen und neue Firmen angesiedelt werden. Es sollen saubere Gewerbe-/bzw. Industriebetriebe angesiedelt werden. Die Befürchtung eines erhöhten Verkehrsaufkommens ist daher zum jetzigen Zeitpunkt völlig unbegründet. Hier muss man die Entwicklung weiterverfolgen und auch steuernd eingreifen , wenn es nötig wird. Letztlich entscheidet die Stadtverordnetenversammlung, an wen welche Flächen veräußert werden und wer den Zuschlag bekommt.

 

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